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Makrobiotik nach Kushi

In der Makrobiotik nach Kushi gibt es keine Einteilung der Ernährung in 10 Stufen so wie sie sein Kollege Ohsawa vornimmt. Es gibt lediglich einige allgemeine Ernährungsempfehlungen, die auf den makrobiotischen Grundsätzen der Lebensmittelauswahl beruhen.

Ernährungswissenschaftliche Beurteilung

PRO

  • Zu begrüßen ist die Bevorzugung von frischen Lebensmitteln gegenüber Dosenkost und Fertiggerichten.

  • Der reichliche Verzehr von Vollkorngetreide trägt zu einer hohen Zufuhr von Ballaststoffen bei.

CONTRA

  • Da die Lebensmittelauswahl sehr eingeschränkt ist, kann es leicht zu einem Nährstoffmangel kommen.

  • Durch das Meiden von Milch und Milchprodukten fallen wichtige Quellen für Kalzium und Vitamin B12 weg.

  • Die Flüssigkeitsaufnahme ist viel zu gering. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens 1,5 Liter pro Tag.

Makrobiotische Kost nach Kushi ist nur eingeschränkt zu empfehlen. Für Kinder, Schwangere und Stillende kann sie mit gesundheitlichen Schäden verbunden sein und deswegen auf nicht geeignet.


Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl

Anders als bei dem zweiten Vertreter der neuzeitlichen Makrobiotik, dem Japaner Ohsawa, richten sich die Empfehlungen von Kushi nicht nach einem Stufenplan. Es gibt lediglich ein paar allgemeine Empfehlungen.

Essen Sie täglich

  • Vollkorngetreide und Produkte daraus (wichtigstes Nahrungsmittel)

  • frisches heimisches Gemüse

  • Hülsenfrüchte und Algen

  • Suppen

Essen Sie einige Male pro Woche

  • Früchte und Samen

  • Nüsse

  • fettarmen Fisch und Geflügel


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 19.12.2007
 
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