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Mechanische Verhütungsmethoden

Intrauterine Verhütung funktioniert im Sinne der Empfängnisverhütung, indem ein Fremdkörper in den Uterus (die Gebärmutter) oder die Scheide eingelegt wird, der eine Befruchtung oder/und Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert.

Intrauterin-Pessare und Hormonspirale
Objekte, die von der Ärztin in die Gebärmutter eingelegt werden, verändern dort den Gebärmutterschleim, so dass sich kein befruchtetes Ei einnisten kann. Intrauterin-Pessare gibt es in zahlreichen verschiedenen Formen und Materialien.

Scheiden-Pessare
Scheidenpessare wie das Diaphragma, das Lea-Contraceptivum oder die Portiokappe funktionieren vor allem als mechanische Barriere für die Spermien. Hier handelt es sich um Gummiplatten, die in die Vagina eingelegt werden und den Spermien den Weg zur Eizelle versperren.

Kondome
Kondome werden wegen ihrer doppelten Funktion verwendet: Sie dienen der Geburtenkontrolle, aber auch zur Verhütung einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten wie z.B. Hepatitis, Syphilis, Gonorrhoe (Tripper) und Aids.

Die mechanischen Verhütungsmittel sind hinsichtlich Anwendungssicherheit und -komfort sehr unterschiedlich. Während die mechanischen Barrieren oder Kondome nur bei Bedarf benutzt werden, bedürfen Pessare einer längerfristigen Planung. Sie werden von der Ärztin eingesetzt und bleiben - falls keine Zwischenfälle auftreten - ein bis zwei Jahre in der Gebärmutter.

Falls Sie sich für Verhütung interessieren, informieren Sie sich ausführlich und finden Sie heraus, welche Methode für Sie und Ihren Partner die angenehmste, sicherste und gesündeste ist.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 03.09.2008
 
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