Migräne-Tagebuch
Das Migräne-Tagebuch
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Migräne besteht, so hat sich das Führen eines Migräne-Tagebuches bewährt. Immer wenn die Beschwerden auftreten, sollten Sie aktuell bzw. aus der Erinnerung Ihre Lebensumstände so genau wie möglich schriftlich festhalten (z.B. in einem Oktavheft). Dieses Tagebuch wird Ihnen und Ihrem Arzt eine große Hilfe sein bei der Suche nach den Faktoren, die speziell bei Ihnen zu einer Migräneattacke führen.
Folgende Gesichtspunkte können Ihnen als Leitfaden für Ihr Migräne-Tagebuch dienen:
Was Sie essen und einnehmen
Was habe ich gegessen? Auch kleine Snacks und Naschereien zwischendurch können wichtig sein, wie z.B. Schokolade oder auch eine mit Alkohol gefüllte Praline.
Was habe ich getrunken? Auch Alkohol, wie z.B. Rotwein sollten Sie notieren.
Welche Medikamente nehme ich regelmäßig, welche erst seit kurzem?
Was die äußeren Umstände betrifft
Treten die Beschwerden nur oder verstärkt auf:
zu bestimmten Tageszeiten, z.B. nur morgens nach dem Aufstehen
bei bestimmtem Wetter (z.B. Sonne) oder Wetterumschwung
am Arbeitsplatz
unter Stress oder gerade in einer Entspannungsphase
bei Frauen: in einer bestimmten Zyklusphase?
Was die Art der Beschwerden betrifft
Welche Vorboten habe ich evtl. bemerkt (z.B. Lichtblitze)?
Wo saß der Schmerz, wie lange dauerte er?
Waren außer dem Kopf noch andere Organe betroffen?
Hatte ich vorbeugende Maßnahmen ergriffen, z.B. Medikamente (wie lange vor der Attacke) oder Entspannungsübungen (seit wann mache ich die)?
Traten Lichtscheu oder/und Geräuschüberempfindlichkeit auf?
Nur wenn Sie und Ihr Arzt Ihre Migräneauslöser genau kennen, können Vorbeugung und Behandlung individuell auf Sie abgestimmt werden. Sie optimieren damit Ihre persönliche Aussicht auf bessere Lebensqualität trotz Migräne.
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 17.09.2007
