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Medikamentöse Behandlung

Morbus Ménière: Medikamentöse Behandlung
Generell lässt sich Morbus Ménière in etwa 70% der Fälle durch medikamentöse Therapie auf ein akzeptables Maß beeinflussen. Die medikamentöse Symptombehandlung zielt auf eine Verringerung der endolymphatischen Flüssigkeit (Flüssigkeit in den Gehör- und Gleichgewichtskanälen des Innenohres)2(Literatuliste), 3(Literaturliste) ab. Diese Form der Behandlung beinhaltet eine natriumarme Diät, die Einnahme von Diuretika, den gesunden Umgang mit Stress sowie den Verzicht auf Koffein, Tabak und Alkohol.

Die medikamentöse Behandlung kann auch andere Medikamente wie Steroide, Anti-Depressiva, Antihistaminika, sowie Präparate gegen Schwindel und vasoaktive (den Gefäßtonus beeinflussende) Medikamente beinhalten. Bei schwerer Vertigo können auch Sedativa verschrieben werden, diese verbessern jedoch nicht den zugrundeliegenden Zustand. In einigen wenigen Fällen konnte mit einer einmaligen intravenösen Behandlung mit Innovar® (Fentanyl/Droperidol) im Frühstadium der Morbus Ménière-Erkrankung ein gewisser Erfolg erzielt werden.4(Literaturliste)

Grundsätzlich ist die Gabe von Medikamenten nicht frei von Risiken, da sie mit Nebenwirkungen einher gehen kann oder die Wirkung anderer aus anderen Gründen eingenommenen Medikamente beeinflussen kann.

Diätetische Behandlung

Lokale Überdruckbehandlung

Chirurgische Behandlung


Mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von Medtronic Deutschland (© Medtronic Xomed, Inc. 2002).


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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