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Lokale Überdruckbehandlung

Lokale Überdruckbehandlung
Die direkten Auswirkungen des Außendrucks auf das Innenohr wurden über 30 Jahre hinweg studiert, angefangen mit Experimenten an Tauchern und Piloten.8, 9 1976 wurden die ersten Versuche gestartet, Morbus Ménière-Symptome durch Umgebungsdruckveränderungen in den Griff zu bekommen.10 Zu diesem Zweck wurden Patienten mit akuten Symptomen in einer Unterdruckkammer behandelt. Die Wissenschaftler beobachteten, dass sich die Symptome bei relativem Überdruck im Mittelohr verbesserten, jedoch bei relativem Unterdruck verschlechterten.11(Literaturliste) Die Auswirkungen der Druckbehandlungen bei endolymphatischem Hydrops und Morbus Ménière-Symptomen wurden auch in den 80er-Jahren in zahlreichen Studien beschrieben.

Die Druckkammertherapie zeigte bei akuten Schwindelattacken gewisse Erfolge, stellte jedoch eine umständliche da raumeinnehmende, teure und nicht überall verfügbare Methode dar. Der Bedarf nach einer einfachen, sicheren, wirksamen und praktischen Behandlungsmethode war offensichtlich, so kam es zur Entwicklung des Meniett-Gerätes durch Dr. Barbara Densert, einer schwedischen Ärztin.

Das Meniett-Gerät gibt computergesteuerte Niederdruckimpulse aus komplexen Algorithmen an das Mittelohr ab, von wo aus sie auf die Fenestra cochleae, das runde Membranfenster der Gehörschnecke einwirken. Man nimmt an, dass die Energiewelle dieses Druckimpulses eine Bewegung der Innenohrflüssigkeiten zu Folge hat, was zu einer Symptomlinderung bei endolymphatischem Hydrops und damit bei Morbus Ménière führt.

Diätetische Behandlung

Medikamentöse Behandlung

Chirurgische Behandlung


Mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von Medtronic Deutschland (© Medtronic Xomed, Inc. 2002).


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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