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Diagnose

Für die Diagnose von Morbus Ménière ist es wichtig zu wissen, dass viele Krankheiten gleiche oder ähnliche Symptome auslösen wie der Morbus Ménière. Die Diagnose ist deshalb möglicherweise nicht immer ganz einfach. Eine genaue Beschreibung der Symptome seitens der Betroffenen erleichtert die richtige Diagnose: wann und wie oft treten die Symptome auf? Wie Lange dauern sie?

Zusätzlich zur Feststellung der Symptome und des allgemeinen Gesundheitszustandes kann der Arzt zur Diagnose eines Morbus Ménière verschiedene Tests durchführen.

Mit einem Hörtest kann die gegenwärtige Hörfähigkeit bestimmt und ein Vergleichswert für spätere Hörtests vermerkt werden.
Mit Hilfe einer Elektrokochleographie (die Messung der Hörschneckenfunktion und der Funktion des Hörnervs) kann der Grad elektrischer Aktivität im Innenohr gemessen werden.
Der Vestibularapparat (Gleichgewichtssinn) kann mit einem Elektronystagmogramm (Aufzeichnung der Zitterbewegungen des Auges) überprüft werden.
Auch die Ableitung akustisch evozierter Hirnstammpotenziale (BERA = brainstem evoked response audiometrie),
MR-Aufnahmen (Magnetresonanzverfahren), Allergietests, Bluttests und andere Gleichgewichtstests können erforderlich sein. Einige dieser Verfahren sind vielleicht etwas unangenehm, jedoch zumeist schmerzfrei.

Inhalt mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von Medtronic Deutschland (© Medtronic Xomed, Inc. 2002).


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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