Tipp

Behandlungsschritte

Behandlungsplan mit dem Meniett-Gerät bei Morbus Ménière

  • Voraussetzung für die Anwendung des Meniett-Gerätes ist eine bestätigte Diagnose auf Morbus Ménière.

  • Setzen eines Paukenröhrchens in das betroffene Ohr durch den behandelnden Arzt.

  • Patientenschulung zum Meniett-Gerät in der Arztpraxis.

  • Eigenbehandlung, in der Regel dreimal täglich für je fünf Minuten.

  • Die Behandlungen werden fortgeführt, bis eine Besserung eintritt. Nach eingetretener Besserung hängt die weitere Behandlung von Dauer und Schwere der Symptome ab.

  • Der Erstbehandlungsplan sollte für 5-6 Wochen eingehalten werden. Bei einigen Patienten kann es vorkommen, dass es in dieser Zeit zu keiner Verbesserung ihrer Symptome kommt. Jede fünfminütige Behandlung besteht aus drei Zyklen, in welchen jeweils über eine Dauer von einer Minute Druckimpulse angewandt werden, auf welche jeweils 40 sek. Pause folgen. Das Meniett-Gerät zeigt an, wenn die Behandlung erfolgreich beendet wurde.

Der eingebaute Drucksensor sichert stabile Druckbedingungen und erkennt Störungen der Druckimpulse z.B. durch das Paukenröhrchen oder den undichten Sitz des Ohrstücks im äußeren Gehörgang. Tritt dieses Problem auf, so erleuchtet ein Licht auf dem Gerät und die Behandlung wird beendet. Nach erneutem, dichten Einsetzen des Ohrstücks im Gehörgang kann die Behandlung erneut gestartet werden.

Mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von Medtronic Deutschland (© Medtronic Xomed, Inc. 2002).


 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 13.04.2008
 
Tipp