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Pflegereform seit 01. Juli 2008 in Kraft

Neues Pflegezeitgesetz bringt bessere Bedingungen zur Pflege Angehöriger

Bessere Akuttherapie bei Schlaganfall

Pflegegesetz ver- bessert Möglichkeiten der Pflege und Versor- gung Angehöriger
(Quelle: BananaStock)

Im Rahmen der Pflegereform, die bereits im März dieses Jahres angekündigt wurde, trat zum 01.Juli das neue Pflegezeitgesetz in Kraft. So ermöglicht das Gesetz beispielsweise den Angehörigen Pflegebedürftiger sich für bis zu sechs Monate ohne Lohn- oder Gehaltszahlung von der Arbeit frei stellen zu lassen. Dabei bleibt der Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung erhalten und die Rückkehr zum Arbeitgeber garantiert.

Tritt in der Familie ein kurzfristiger Pflegefall auf, können Arbeitnehmer bis zu zehn Tage der Arbeit fernbleiben, um sich um die Versorgung und die Angelegenheiten des Pflegebedürftigen zu kümmern. Das Gesetz sieht ebenfalls vor, dass die Pflegenden bei der Organisation Unterstützung durch so genannte Pflegeberater erhalten. Berater oder Beraterin sind zentrale Ansprechpartner, die das gesamte Leistungsgeschehen für die Pflegebedürftigen koordinieren.

Nach einer positiven Entscheidung des jeweiligen Bundeslandes müssen die Pflegekassen Pflegestützpunkte errichten. In den Stützpunkten sollen Beratungsangebote verschiedener Träger und der Kommunen gebündelt werden.

Neben diesem Gesetz soll die Pflegereform auch für Verbesserungen in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Heimen sorgen. Zum einen wird die Vergütung professioneller Pflegekräfte verbessert, zum anderen wird ehrenamtliches Engagement gezielt unterstützt. Weiterhin werden durch die Pflegekassen Betereuungsassistenten finanziert, die das Pflegepersonal in ihrer Arbeit unterstützen.

Weitere Informationen zum Thema:

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit. http://www.bmg.bund.de

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 02.07.2008
 
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