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Wenig Schlaf kann Ansteckung mit Erkältungsvirus begünstigen

Langschläfer wehren Erkrankung erfolgreicher ab

Ein erholsamer und langer Schlaf kann einer Erkältung vorbeugen

Ein erholsamer und langer Schlaf kann einer Erkältung vorbeugen
(Quelle: BananaStock)

Je weniger und weniger gut ein Mensch nachts schläft, desto höher ist für ihn das Risiko, sich mit einem Erkältungsvirus anzustecken. Dies ist das Ergebnis einer experimentellen Studie an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, USA.

Im Rahmen dieser Studie befragten die Wissenschaftler 153 Männer und Frauen zwei Wochen lang täglich zu ihrer Schlafdauer und -qualität. Die Studienteilnehmer waren gesund und zwischen 21 und 55 Jahren alt. Nach Ablauf der Befragungsphase wurden alle Teilnehmer absichtlich durch Nasentropfen mit dem Rhinovirus infiziert, das als häufigster Erreger für Erkältungskrankheiten gilt.

Die Studie zeigte: Probanden, die weniger als sieben Stunden Schlaf bekamen, hatten ein höheres Risiko, sich zu erkälten, als Studienteilnehmer, die durchschnittlich acht oder mehr Stunden schliefen. Auch ein schlechter Schlaf steht mit einem erhöhten Erkältungsrisiko in Zusammenhang. Je besser der Schlaf, desto besser auch die körpereigene Abwehr gegen Erkältungen.


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Pressemitteilung der Archives of Internal Medicine: Getting less sleep associated with lower resistance to colds. 12. Januar 2009

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 29.01.2009
 
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