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Entwicklung eines Impfstoffs gegen Schweinegrippe in Vorbereitung

Aktuell 28 Fälle der Schweinegrippe in Deutschland gemeldet

Eine wirksame Impfung gegen den Erreger der Schweinegrippe wird es erst in ein paar Monaten geben

Eine wirksame Impfung gegen den Erreger der Schweinegrippe wird es erst in ein paar Monaten geben
(Foto: Bananastock)

Die Anzahl der an Schweinegrippe erkrankten Menschen ist über das vergangene Pfingstwochenende auf 28 angestiegen. Bei den fünf neuen Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer aus den USA, die die Infektion von dort eingeschleppt haben und ein Familienmitglied, das von einem Reiserückkehrer angesteckt wurde. Die neuen Grippefälle wurden in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Hessen bekannt. In 62 Ländern sind weltweit momentan etwa 17.500 Fälle der Schweinegrippe aufgetreten.

Bislang existiert kein Impfstoff, der Menschen vor einer Infektion mit dem A/H1N1-Virus schützen könnte. Auch die Grippe-Impfung der vergangenen Jahre kann einer Infektion mit dem neuen Virus oder einer Erkrankung nicht vorbeugen. Die Vorbereitungen zur Entwicklung eines passenden Impfstoffs sind jedoch bereits gestartet. Im Moment wird das neue Saatvirus produziert. Es wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Produktion eines Impfstoffs zur Verfügung gestellt. Von der Produktion des Impfstoffs bis zur Auslieferung werden allerdings noch mindestens drei Monate verstreichen.

Ein neuer Impfstoff wäre selbst dann noch gegen den Erreger der Schweinegrippe wirksam, wenn sich das Virus in geringem Maße verändert. Eine Mutation des Virus konnte bislang nicht beobachtet werden. Genaue Vorhersagen über die weitere Entwicklung gelten jedoch als schwierig.

Weitere Informationen zum Thema:

Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen an die Experten unserer Hausarzt-Expertenrat.

Online-Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): www.who.int (Stand: 01. Juni 2009)
Online-Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit www.bmg.bund.de (Stand: 31.05.2009)
Online-Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts: www.pei.de (Stand: 05.05.2009)
Online-Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) www.rki.de (Stand: 31.05.2009)

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 02.06.2009
 
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