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Neue Broschüre klärt über Vergiftungsrisiken für Kinder auf

Vergiftungen könnten meistens vermieden werden

Kinder vor Vergiftungen schützen

Da Kleinkinder sich gerne Gegenstände in den Mund stecken, ist ihr Vergiftungsrisiko erhöht
(Foto: BananaStock)

Die meisten Vergiftungen bei Kindern könnten vermieden werden, wenn Eltern, Erzieher und andere Betreuer besser informiert wären. Daher wird in einer neuen Informationsbroschüre des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) über Vergiftungsrisiken für Kinder aufgeklärt und Tipps zur sicheren Verwahrung potenziell gesundheitsschädlicher Stoffe gegeben.

Im Alter zwischen sieben Monaten und vier Jahren zählen das Verschlucken von Gegenständen und Vergiftungen zu den häufigsten Unfällen. Doch Vergiftungsunfälle müssen fachgerecht behandelt werden. Die neue Informationsbroschüre klärt darüber auf, dass Milch selten hilft und es auch in den meisten Fällen nicht sinnvoll ist, dass Kind zum Erbrechen zu bringen. Sie richtet sich gezielt an Eltern und Erzieher und zeigt auf, welche Produkte, Spielsachen, Medikamente oder Pflanzen eine mögliche Gefahrenquelle für Kinder darstellen. Außerdem wird erklärt, wie im Haushalt chemische Stoffe wie Reinigungsmittel, Nagellackentferner oder Grillanzünder kindersicher verwahrt werden können.

Kommt es dann doch einmal dazu, dass das Kind etwas Giftiges verschluckt hat, hält die Broschüre Adressen und Telefonnummern bereit, die im Notfall Leben retten können. Die Broschüre ist beim BfR kostenlos erhältlich und kann auch im Internet als PDF-Datei herunter geladen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen an die Experten des Expertenrats Kinderkrankheiten auf der Gesundheitsberatung.


Informationsbroschüre des BfR:


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Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung. Kinder vor Vergiftungen schützen. 10. Juni 2009
Bundesinstitut für Risikobewertung Pressestelle (Hrsg.): Risiko Vergiftungsunfälle bei Kindern. 2009

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 13.07.2009
 
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