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Impfung gegen Keuchhusten und Windpocken

Ständige Impfkomission gibt neue Empfehlungen heraus

Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlungen aktualisiert

Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlungen aktualisiert
(Foto: BananaStock)

Erwachsene sollten sich gegen Keuchhusten impfen lassen, bei Kleinkindern wird eine zweite Windpocken-Impfung angeraten. Das sind die beiden wichtigsten neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI).

Die STIKO empfiehlt für Erwachsene eine generelle Schutzimpfung gegen Keuchhusten, weil die Erkrankung zu häufigen Arztbesuchen und wochenlangen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könne. Bislang galt die Impfempfehlung nur für Personen mit häufigem Kontakt zu Säuglingen, weil Keuchhusten gerade bei sehr kleinen Kindern gefährlich werden kann. Da für die Erkrankung nur ein Kombinationsimpfstoff existiert, sollten Erwachsene bei der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie auch an den Schutz gegen Keuchhusten denken.

Eine weitere Änderung bezieht sich auf die Windpocken-Impfung bei Kleinkindern. Diese sollten laut STIKO zwischen dem 15. und dem 23. Lebensmonat eine zweite Windpocken-Impfung erhalten, um Ausbrüche und Erkrankungen trotz Impfung (Durchbruchserkrankungen) zu verringern und die Übertragung des Virus auf empfängliche Personen einzudämmen.

Die STIKO setzt sich aus ehrenamtlich tätige Experten unterschiedlicher Disziplinen der Wissenschaft und Forschung, aus dem Bereich des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der niedergelassenen Ärzteschaft zusammen.

Weitere Informationen zum Thema:

Persönliche Fragen zum Thema beantworten die Experten der Hausarzt-Expertenrat und dem Expertenrat Impfen und Reiseimpfungen auf www.9monate.de.

Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts: Neue Empfehlungen der ständigen Impfkommission. 27. Juli 2009

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 06.08.2009
 
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