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Eiswürfel gegen Insektenstiche

Kühlen bei juckenden Stichen besser als kratzen

Für Allergiker können Stiche von Bienen oder Wespen gefährlich sein

Für Allergiker können Stiche von Bienen oder Wespen gefährlich sein
(Foto: Pixelio/fotofun4u.de)

Wer von juckenden Insektenstichen geplagt wird, sollte dennoch versuchen dem Reiz zu widerstehen und nicht an den betroffenen Stellen kratzen. Stattdessen empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), juckende Stiche mithilfe von Eiswürfeln, Kühlkissen oder Cremes zu beruhigen.

Bei Insektenstichen ist die erste Reaktion, die üblicherweise auf den unangenehmen Juckreiz folgt, ausgiebiges Kratzen. Doch anstatt nachzulassen, wird das Jucken dadurch in der Regel nur noch schlimmer. Zudem besteht beim Kratzen die Gefahr, dass Bakterien in die Haut eindringen und sich die Einstichstelle entzündet. Deshalb rät der ABDA dazu, Insektenstiche zu kühlen, anstatt daran zu kratzen. Dafür können Eiswürfel, Kühlkissen oder spezielle Kühlmittel in Form von Cremes oder Gele verwendet werden. Sollte dennoch ein entzündeter oder stark schmerzender Stich für mehrere Tage bestehen, ist ein Arztbesuch angeraten.

Gelegentlich kommt es nach einem Stich auch zu einer roten Linie unter der Haut, die zum Herzen hin läuft. Dabei handelt es sich normalerweise nicht um eine Blutvergiftung, sondern um Entzündungen der Lymphbahnen. Dies kann schmerzhaft sein und Fieber verursachen, weshalb auch in diesen Fällen ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte.

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Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA): Insektenstiche kühlen statt kratzen. 13. August 2009

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 20.08.2009
 
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