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Fett aus Seefischen gut für Mütter und Babys

Omega-3-Fettsäuren fördern die Entwicklung des Nervensystems

Fette Seefische sind reich an Omega-3-Fettsäuren

Fette Seefische sind reich an Omega-3-Fettsäuren
(Foto: BananaStock)

Omega-3-Fettsäuren sind gut für die gesundheitliche Entwicklung von Kindern, werden aber in Deutschland durch den verhältnismäßig seltenen Verzehr von Seefischen in zu geringen Mengen aufgenommen. Darauf weist die Stiftung Kindergesundheit unter Angabe verschiedener wissenschaftlicher Studien hin und empfiehlt eine entsprechende Ernährung für Mütter und Babys.

Bestimmte langkettige und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wirken in allen Lebensabschnitten gesundheitsfördernd und können zum Teil das Risiko verschiedener Erkrankungen senken. Dabei spielen besonders Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle, die allerdings vom Körper selbst nicht hergestellt werden können. Durch den Verzehr von pflanzlichen Fetten, Fleisch und Eiern decken die meisten Mitteleuropäer zwar ihren Bedarf an den ebenfalls ungesättigten Omega-6-Fettsäuren, dagegen kommen die in fettem Seefisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren hierzulande eher selten auf den Teller. Verschiedene wissenschaftliche Studien konnten nun zeigen, dass Kinder in vielerlei Hinsicht von einer Kost profitieren, die reich an Omega-3-Fettsäuren und deren Vorstufen ist. So zeigten sich positive Auswirkungen auf die Intelligenz und die motorische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter. Denn die Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Gehirn, Zentralnervensystem und Sinnesorganen.

Schwangere ab dem dritten Trimester sowie Mütter und deren Kinder sollten daher Nahrungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren verstärkt in ihren Speiseplan aufnehmen. Gut geeignet sind schonend zubereitete fette Seefische wie Lachs oder Hering und verschiedene Meeresfrüchte. Verzichten sollte man dagegen auf Fischstäbchen, denn sie sind meist aus fettarmen Fischsorten hergestellt und können zudem ungesunde Fettsäuren enthalten, die beim wiederholten Erhitzen von Fett entstehen. Als Alternativen zu Fisch können speziell angereicherte Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder auch Raps- und Leinöl dienen, welche Vorstufen der gesunden Fettsäuren beinhalten.

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Pressemitteilung der Stiftung Kindergesundheit: Wertvolle Fette für Mütter und Babys. 15. Januar 2010

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 28.01.2010
 
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