Tipp

Feuchte Badebekleidung nach dem Schwimmen ausziehen

Hohes Risiko für Infektionen

Fast jede Frau ist irgendwann mal von einer Scheideninfektion geplagt

Fast jede Frau ist irgendwann mal von einer Scheideninfektion geplagt
(Quelle: Bananastock

Mädchen und Frauen sollten nach dem Baden in Seen oder Schwimmbädern trockene Wäsche anziehen, um das Risiko für Scheideninfektionen zu verringern. "Nasse Badebekleidung kann ebenso wie synthetische Unterwäsche Infektionen im Intimbereich begünstigen. Insbesondere Frauen, die zu chronischen Scheideninfektionen neigen, sollten diese Verhaltensregeln streng beachten oder sogar Schwimmbäder gänzlich meiden", rät Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. Scheideninfektionen bergen das Risiko ernster Gesundheitsprobleme. Steigen Keime in die Gebärmutter, die Eierstöcke, die Eileiter oder die Blase auf, können sie auch dort problematische Entzündungen verursachen. Daher sollten Infektionen nicht auf die leichte Schulter genommen werden und bei ersten Anzeichen wie Jucken oder Brennen ein Frauenarzt aufgesucht werden.

Vor eigenmächtiger Behandlung ist abzuraten, weil es zunächst wichtig ist zu klären, um welche Erreger es sich handelt. "Juckreiz und Ausfluss sind beispielsweise beides Symptome, die durch eine bakterielle Infektion oder eine Besiedelung mit Hefepilzen verursacht werden können. Gegen beide Infektionen führen jedoch nur unterschiedliche therapeutische Maßnahmen zum Behandlungserfolg", ergänzt Dr. Albring.

Weitere Informationen zum Thema:

In der Frauenarzt-Expertenrat können Sie weitere Fragen zu diesem Thema direkt an unsere Experten richten.

Quelle: Pressemitteilung der Bundesvereinigung deutscher Frauenärzte e. V. vom 20.07.2010 (www.frauenaerzte-im-netz.de)

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 28.07.2010
 
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