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Magnesiummangel fördert Bluthochdruck

Herz und Gefäße werden durch Magnesium geschützt

Ausreichend Magnesium kann den Blutdruck senken

Ausreichend Magnesium kann den Blutdruck senken
(Quelle: BananaStock)

Bluthochdruck ist der bedeutendste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga haben rund 35 Millionen Deutsche einen zu hohen Blutdruck. Nur etwa die Hälfte der Betroffenen weiß von der Erkrankung. Ohne Behandlung besteht die Gefahr einer schwerwiegenden Schädigung der Gefäße und Organe. Die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB) macht in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Magnesium-Versorgung für den Blutdruck und die Herzgesundheit aufmerksam.

In vielen Fällen lassen sich erhöhte Blutdruckwerte bereits durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und die Einnahme von Magnesiumpräparaten normalisieren, berichtete Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, bei einer Vortragreihe der GfB in Freudenstadt. Zahlreiche Studien zeigten, dass bei einem Teil der Bluthochdruckpatienten ein Mangel an Magnesium vorliegt. Dieses Defizit fördert die Gefäßverengung und steigert so den Bluthochdruck. Die Einnahme von Magnesium könne sich sowohl bei grenzwertigem als auch bei manifestem Bluthochdruck positiv auswirken.

Eine unzureichende Versorgung mit Magnesium fördert außerdem weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie gefäßschädigende Entzündungen, Diabetes und Herzrhythmusstörungen, geben die Wissenschaftler der GfB zu bedenken. „Epidemiologische Studien haben überzeugend gezeigt, dass Magnesiummangel zur Erhöhung des Risikos für Herz- und Gefäßerkrankungen führt“, betonte Prof. Dr. med. Joachim Schmidt, Facharzt für Pharmakologie aus Dresden.

Zum Ausgleich eines Mangels reiche die Ernährung meist nicht aus. Bei den zur Auswahl stehenden Magnesiumverbindungen sei, laut Schmidt, das Magnesiumorotat von „klinisch relevanter Besonderheit“, da die darin enthaltene Orotsäure ebenfalls herzschützende Eigenschaften habe. Die vitaminähnliche Substanz fördere den Stoffwechsel im gefährdeten und vorgeschädigten Herzen und wirke Magnesiumverlusten entgegen. „Klinische Studien belegen, dass die Kombination die Widerstandkraft und Leistungsfähigkeit des gefährdeten und vorgeschädigten Herzens verbessert, den Herzrhythmus stabilisiert und zudem erhöhte Blutdruckwerte senkt“, ergänzt Schmidt.

Weitere Informationen zum Thema:

Pressemitteilung der Gesellschaft für Biofaktoren e.V.: Herzwochen 2011: „Herz unter Druck“. 17. Oktober 2011

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 25.10.2011
 
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