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Gesund Grillen - aber wie?

Entstehung krebserregender Stoffe vermeiden

Beim Grillen können krebserregende Stoffe entstehen

Beim Grillen können krebserregende Stoffe entstehen
(Foto: Pixelio/Sabine Ritschel)

Der Sommer und die Fußball-WM haben die Grillsaison eingeleitet. Aus diesem Grund gibt der aid Infodienst nun Tipps, wie sich die Entstehung krebserregender Stoffe beim Grillen vermeiden lässt.

Unter freiem Himmel in geselliger Runde zu grillen, macht Spaß. Wenn man dabei mit Freunden gemeinsam die Fußball-WM schauen kann, schmeckt es doppelt so gut. Überall ist der typische Geruch in der Luft, auch wenn bekannt ist, dass zu häufiger Verzehr von scharf Gebratenem oder Gegrilltem ungesund ist. Denn beim Grillen können sich krebserregende Stoffe bilden. Nach neuesten Erkenntnissen sind dabei nicht nur die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), sondern auch die heterozyklischen aromatischen Amine (HAA) von Bedeutung. Die im Tierversuch krebserregenden Substanzen bilden sich bei allen Brat- und Röstvorgängen und beim Grillen vor allem in der Kruste.

Daher sollte man das Grillgut nur so stark und lange wie nötig mit ausreichendem Abstand zur Glut erhitzen. Studien zufolge lässt sich der HAA-Gehalt des Grillguts durch die Zugabe von Gewürzen wie Rosmarin und Salbei oder Zwiebeln und Knoblauch verringern. Vorsicht gilt in jedem Fall, wenn Fett oder Saft aus dem Fleisch oder der Marinade in die Glut tropft. Es entsteht ein bläulicher Rauch, der PAK enthält. In einer Aluminiumschale oder auf Alufolie ist das Grillgut vor dem schadstoffhaltigen Rauch geschützt.

Weitere Informationen zum Thema:

In der Hausarzt-Expertenrat können Sie persönliche Fragen zum Thema direkt an unsere Experten richten.

Pressemitteilung des aid Infodienstes: Grillparty ohne Reue - So schmeckt die Fußball-WM: Infos zum gesunden Grillen auf www.was-wir-essen.de. 16. Juni 2010

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Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 24.06.2010
 
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