Mittelmeer-Kost kann vor Diabetes-Erkrankung schützen
Spanische Forscher veröffentlichen Studienergebnisse
Mittelmeer-Kost kann das Diabetes-Risiko senken.
Quelle: BananaStock
Freunde der mediterranen Küche haben ein geringeres Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Zu diesem Untersuchungsergebnis sind Forscher an der Universität Navarra in Spanien gekommen: Die Forscher haben über mehrere Jahre hinweg Daten von knapp 13.500 gesunden Studienteilnehmern ausgewertet und deren Essverhalten in Bezug auf die Entstehung einer Diabetes-Erkrankung analysiert. Die Untersuchung hat gezeigt, dass Studienteilnehmer, die die Prinzipien der Mittelmeer-Kost einhielten, mit einem verringerten Auftreten der Stoffwechselerkrankung Diabetes zu rechnen hatten. Die Probanden ernährten sich besonders ballaststoffreich mit viel Gemüse und Obst, zogen pflanzliche Fette wie Olivenöl den tierischen Fetten vor, aßen wenig Fleisch und viel Fisch und tranken nur geringe Mengen Alkohol. Mit ihrer Untersuchung bestätigen die spanischen Forscher, was Ernährungswissenschaftler schon länger behaupten.
In der Vergangenheit wurde in Studien bereits eine schützende Wirkung der Mittelmeer-Kost in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt. Die spanischen Forscher um Miguel Martínez-González konnten nun zeigen, dass selbst ehemalige Raucher oder übergewichtige Menschen ihr Diabetes-Risiko erheblich senken können, wenn sie sich streng nach den Prinzipien der Mittelmeer-Kost ernähren. Die Forscher empfehlen neben einer richtigen Ernährung vor allem eine Gewichtsreduktion und eine regelmäßige körperliche Betätigung, um einer Diabetes-Erkrankung vorzubeugen.
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Quelle: British Medical Journal (29. Mai 2008)
Autor: Qualimedic.de
Letzte Änderung am: 13.06.2008
