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Verhütung nach dem Geschlechtsverkehr

Postkoitale Kontrazeption oder Verhütung nach einem Geschlechtsverkehr ist eine Maßnahme, die nur in Ausnahmesituationen greift - z.B. wenn ein Kondom beim Geschlechtsverkehr kaputt geht oder abrutscht, nach Vergewaltigungen oder wenn die Pille vergessen wurde oder deren Wirkung wegen Erbrechen bzw. Durchfall nicht mehr sicher ist. Es gibt zur Zeit zwei Möglichkeiten, eine Schwangerschaft nach dem Geschlechtsverkehr zu verhindern:

Die jeweiligen Wirkungsweisen sowie Vor- und Nachteile finden Sie auf den jeweiligen Seiten erläutert.

  • Das Medikament RU 486 (Mifegyne) ist in Deutschland für den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zugelassen, keinesfalls für die Nachverhütung.

Bitte beachten Sie: Das Bundesministerium für Familie und Senioren (BMFuS) weist darauf hin, dass die "Morning-after-Pille" und die "Morning-after-Spirale" ethisch umstritten sind.
In jedem Fall ist bei einer postkoitalen Kontrazeption auf die juristische Bewertung des Verfahrens zu achten, da sie unter Umständen rechtlich als Schwangerschaftsabbruch eingestuft wird.

Die "Pille danach" und die "Spirale danach" bieten keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Davor schützen Kondome.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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