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Risikofaktor: Stress

Stress kann in Notsituationen lebensrettend sein und er kann auf Dauer unsere Gesundheit gefährden.
In Situationen, in denen eine erhöhte Reaktionsbereitschaft und eine hohe Leistungsfähigkeit gefordert ist, stellt sich der Organismus auf diese Anforderungen ein. Bei entsprechender Reizung werden die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark an das Blut abgegeben. Diese Hormone bewirken, das dem Körper in kurzer Zeit schnell Energie zur Verfügung gestellt werden kann: Hierfür werden freie Fettsäuren aus dem Fettgewebe sowie Glukose, Milchsäure (Laktat) und Glykogen aus anderen Geweben mobilisiert.

Stress in Notsituationen

Je größer die Not bzw. die Stress-Situation (Sauerstoffmangel, Blutdruckabfall, starke emotionelle und körperliche Belastungen, Schmerzen, Blutverlust, Hitze, Kälte), um so mehr Adrenalin schüttet der Körper aus. Das vermehrt ausgeschüttete Adrenalin bewirkt hierbei unter anderem:

Gesundheitliche Risiken durch Dauerstress

Heutzutage treten die lebensbedrohlichen Stress-Situationen (Angriff des Bären und Flucht vor dem Verfolger) in den Hintergrund und die alltäglichen Stress-Situationen des modernen Lebens, wie zum Beispiel Lärm, Aufregung, Überbelastung am Arbeitsplatz in den Vordergrund.
Der "Dauerstress" führt dazu, das das freigesetzte Glykogen und Fett nicht verbraucht wird. Die Folge des alltäglichen "Dauerstresses" kann folgende Auswirkungen auf unseren Körper haben:

Weitere Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 17.09.2007
 
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