Zur Früherkennung: Selbstuntersuchung von Hoden und Penis
Selbstuntersuchung ist auch bei Männern ein wirksames Mittel der Früherkennung möglicherweise gefährlicher Erkrankungen. Selbst untersuchen können Sie die Hoden und den Penis, und Sie sollten dies auch regelmäßig, also etwa monatlich tun.
Tastuntersuchung der Hoden
Das geht am besten unter
der Dusche oder in der Badewanne, denn im warmen Wasser entspannt
sich der Hodensack. Wenn Sie die Hoden zwischen Daumen und
Zeigefinger vorsichtig hin und her rollen, können Sie neu
aufgetretene Veränderungen wie Verhärtungen,
Knötchen, unterschiedliche Festigkeit, Unebenheiten, aber auch
ungewohnte Schmerzen oder Druckempfindlichkeit spüren.
Größenunterschiede haben meist nichts zu sagen, wenn sie
jedoch sehr auffällig sind, können Sie die Ursache beim
Urologen durch Ultraschall abklären lassen. Übrigens
sollten Sie bei diesem Abtasten auch die Nebenhoden nicht
auslassen, die sich am oberen Ende der Hoden befinden. Hodenkrebs ist bei Männern zwischen 18
und 40 die häufigste Krebserkrankunkung.
Untersuchung des Penis
Ihren Penis sollten Sie sich
bei der Gelegenheit auch genau anschauen, um erste Anzeichen von
Hautveränderungen gleich erkennen zu können. Peniskrebs kann sich zum Beispiel anzeigen
durch ein kleines, rotes Geschwür an Eichel oder Vorhaut. Auch
Warzen können und sollten Sie so
frühzeitig erkennen. Diese treten wesentlich häufiger auf
als Peniskrebs. Sowohl geschwürige Veränderungen wie auch
Warzen müssen sofort vom Arzt untersucht werden. Warzen
gehören zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen,
außerdem gelten sie als Auslöser von
Gebärmutterhalskrebs.
Autor: Qualimedic.com AG
Letzte Änderung am: 17.09.2007
