Tipp

Trinken

Trinken ist für unseren Körper sehr wichtig
Ohne Nahrung kann man zum Beispiel oft mehreren Wochen auskommen, ohne Flüssigkeit jedoch nicht. Nicht nur damit alle Organe richtig funktionieren, die Schadstoffe abtransportiert werden und man gesund bleibt, ist es unerlässlich, jeden Tag eine ausreichende Menge zu trinken. Man ist nicht nur, was man isst, sondern auch die Flüssigkeitsaufnahme spielt eine große Rolle in Bezug auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Aber wie beim gesundes Essen kommt es beim Trinken genauso auf die Qualität und die Quantität an.

Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann zu verminderter Leistungsfähigkeit, verlangsamten Denken und Konzentrationsverlust führen. Deswegen sollte der Flüssigkeitsbedarf auch über den Tag gleichmäßig gedeckt werden.

Was sollte man trinken?
Als Durstlöscher am besten geeignet sind

  • Wasser (Mineralwasser und kontrolliertes Leitungswasser)

  • Früchte- oder Kräutertee (am besten ungesüßt; als Beutel oder lose, kein Granulat)

  • Grüner Tee

  • Saftschorle (1 Teil Obstsaft aus 100% Frucht mit 2-3 Teilen Wasser mischen)

Zur weiteren Flüssigkeitszufuhr empfehlenswert

  • Fettarme Milch

  • Molke

  • Sojagetränke

  • Gemüsesaft

Wie viel sollte man trinken?
Der normale Flüssigkeitsbedarf schwankt je nach Alter, Geschlecht, Tätigkeit und Verdunstung zwischen 2 bis 5 Liter. Am besten trinken Sie kalorienarme Getränke wie Mineralwasser, Tee oder Schorlen. Zur Abwechslung haben wir einige gesunde Rezepte für Sie zusammengestellt.

Checkliste "Trinken"


Flüssigkeitsbedarf

Wie viel sollte man trinken?
Jugendliche und Erwachsene sollten mindestens 1,5 Liter am Tag trinken, besser sind 2 Liter und mehr. Der Flüssigkeitsbedarf liegt ca. bei 1ml/kcal Nahrungsaufnahme und kann bei schwerer körperlicher Arbeit und sportlichen Aktivitäten auf insgesamt 5 Liter ansteigen. Es werden ca. 60% des Flüssigkeitsbedarf durch trinken gedeckt, der Rest über feste Nahrung aufgenommen oder entsteht durch Stoffwechselvorgänge, das sogenannte Oxidationswasser.

Besonders älteren Menschen fällt das oft sehr schwer, da das Durstempfinden im Alter nachlässt. Hinzu kommt, dass man früher nicht genug zum Trinken angehalten wurde. Sätze wie "Trink nicht so viel, sonst bekommst Du einen Wasserbauch!" oder "Trink nicht so viel, sonst hast Du nachher keinen Hunger mehr!" kennen wir sicher alle. Dabei ist es gar nicht so schlimm, mal keinen Appetit zu haben. Keinen Durst zu empfinden und deshalb zu wenig zu trinken, bekommt dem Organismus viel schlechter. Ein paar Tipps helfen, auf die richtige Trinkmenge zu kommen.

1,5 Liter trinken bedeutet nicht 1,5 Liter Kaffee oder Cola zu trinken!
Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee oder Cola sollten Sie genauso wie alkoholische Getränke nur in kleinen Mengen trinken. Der Körper braucht für das Ausscheiden der Gifte Alkohol und Koffein eine gewisse Menge Flüssigkeit, die Sie dann wieder zusätzlich durch Wasser oder Saftschorle aufnehmen müssen. Außerdem wirkt Koffein harntreibend, das heißt, wer viel koffeinhaltige Getränke zu sich nimmt, scheidet mit dem Urin viel Flüssigkeit aus, die dem Körper dann fehlt und die mittels koffein- und alkoholfreien Getränken wieder zugeführt werden muss. Ein Grund, warum in südlichen Ländern zum Kaffee ein Glas Wasser gereicht wird.

Erhöhter Bedarf
In manchen Situationen ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht:

Checkliste "Trinken"


Trink-Tipps

Trinken: Tipps, wie Sie es schaffen, Ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken
Wenn Ihr Durstgefühl nur sehr schwach ausgeprägt ist und Sie beim besten Willen nicht wissen, wie Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf von mindestens 1,5 Liter am Tag kommen sollen, können Sie zu einigen Tricks greifen, um Ihrem Körper dennoch die erforderliche Flüssigkeitsmenge zukommen zu lassen.

Stellen Sie sich bereits am Abend das zurecht, was Sie am nächsten Tag trinken wollen.
Auf einem Tablett könnten Sie zum Beispiel bereitstellen:

  • eine Flasche Mineralwasser (1 Liter)

  • eine verschlossene Karaffe mit Apfelsaft (0,3 Liter)

  • ein leeres Glas mit einem Zettel darin; Aufschrift: Gemüsesaft (0,2 Liter)

  • eine große, leere Tasse mit einem Zettel darin; Aufschrift: Pfefferminztee (0,25 Liter)

  • zwei kleine, leere Tassen mit einem Zettel darin; Aufschrift: Kaffee (zusammen etwa 0,3 Liter)

Natürlich können Sie die Getränke auch variieren. Wer keinen Gemüsesaft mag, trinkt stattdessen mehr Wasser oder Tee. Wer keinen Apfelsaft mag, nimmt Trauben- oder Orangensaft. Achten Sie beim Saft darauf, dass Sie einen mit 100 % Fruchtgehalt verwenden. Nektare oder Fruchtsaftgetränke sollten die Ausnahme bleiben.

Setzen Sie sich Zeiten, zu denen Sie eine bestimmte Menge Flüssigkeit geschafft haben müssen.
Zum Beispiel stündlich ein Glas Wasser. Dadurch können Sie das Trinken nicht vergessen und führen Ihrem Körper fortlaufend Flüssigkeit zu, auch wenn Sie keinen Durst verspüren.

Belohnen Sie sich für ausreichendes Trinken
und setzen Sie sich Ziele. Ein Ziel könnte die Hälfte der Tagesration sein. Wenn Sie diese Menge, also etwa 0,75 Liter, geschafft haben, könnte ein Schokoriegel, ein Stück frische Ananas oder was Sie sonst gerne essen, die Belohnung sein.

Voller Bauch?
Haben Sie das Gefühl einen unangenehm vollen Bauch zu bekommen, wenn Sie viel trinken? Das liegt vermutlich daran, dass Sie Mineralwasser mit Kohlensäure trinken. Weichen Sie auf Stilles Wasser aus, denn das erzeugt kein Völlegefühl.

Checkliste "Trinken" Tipps zu anderen Themen


Alkohol

Alkohol sollte man genauso wie Kaffee oder Cola als Getränk ansehen, welches man zusätzlich zu den täglich empfohlenen 1,5 Liter Flüssigkeit trinkt. Alkohol ist für den Körper ein Gift, dass er abbauen und ausscheiden muss. Dazu wird Flüssigkeit benötigt.

Alkohol birgt viele Risiken.
Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Leberschäden und Abhängigkeit sind nur einige davon. Dem Konsum von Alkohol in kleinen Mengen werden auch positive Wirkungen nachgesagt. Viele Untersuchungen bestätigen einen positiven Einfluss von Rotwein auf die Gefäße (Adern, Arterien).

French Paradoxon
Franzosen leiden viel seltener unter Gefäßerkrankungen und Herz-Kreislauf-Störungen als andere Völker, obwohl in Frankreich verhältnismäßig viel Alkohol getrunken wird. Da diese Tatsache auf den ersten Blick recht verwunderlich ist, spricht man vom French Paradoxon, also vom Französischen Widerspruch. Ein Grund dafür, dass Franzosen seltener an den genannten Krankheiten leiden, könnte sein, dass sie, wenn Sie Alkohol trinken, viel Wein, besonders Rotwein trinken. Rotwein enthält Stoffe, die die Gefäße schützen. Trotzdem ist und bleibt Alkohol ein Gift. Halten Sie sich deswegen an die unten erwähnten Obergrenzen.

Wie viel am Tag?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als Obergrenze

  • für Männer 20 g Alkohol am Tag
    Das ist enthalten in 0,6 Liter Bier oder 0,25 Liter Rotwein oder 0,2 Liter Sekt.

  • für Frauen 10 g Alkohol am Tag
    Das ist enthalten in 0,3 Liter Bier oder 0,125 Liter Rotwein oder 0,1 Liter Sekt.

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte Alkohol nach Möglichkeit gemieden werden.

 

Autor: Qualimedic.de 
Letzte Änderung am: 03.09.2008
 
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