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U5

 Neben der Motorik wird auch das Hörvermögen des Babys untersucht

Neben der Motorik wird auch das Hörvermögen des Babys untersucht
(Foto: BananaStock)

Die U5 ist die fünfte Früherkennungsuntersuchung bei Babys, die zwischen dem sechsten und siebten Lebensmonat durchgeführt wird. Bei dieser Untersuchung überprüft der Arzt die Beweglichkeit, Körperbeherrschung und die Geschicklichkeit des Kindes. Auch das Seh- und Hörvermögen wird erneut getestet und die Ernährung besprochen.

Motorik des Babys bei der U5

Indem der Arzt schaut, ob sich das Baby auf den Bauch drehen und mit den Händen abstützen kann, überprüft er die Motorik. Außerdem sollte sich das Baby aus der Rückenlage hochziehen können, wenn man ihm zwei Finger reicht. Im Sitz, ebenso wie in allen anderen Positionen, sollte der Säugling seinen Kopf inzwischen sicher halten können. Auch gezielt mit beiden Händen nach Gegenständen zu greifen, sollte das Baby bei der U5 beherrschen.

Hör- und Sehvermögen bei der U5

Hör- und Sehvermögen werden, wie bei der U4, nochmals überprüft. Dabei kann ein vorhandenes Schielen oder ein Sehfehler häufig bereits erkannt und korrigiert werden. Rückschlüsse auf das Sehvermögen lassen sich unter anderem aus dem Gebrauch der Hände ableiten: Die Koordination der Hände setzt beispielsweise räumliches Sehen voraus.

Kinder sollten in diesem Alter auf Zuruf eindeutig reagieren und Musik wahrnehmen. Bei der Lautbildung sollten inzwischen vokalisierende Töne sowie Silbenketten erkennbar sein. Bei Auffälligkeiten sollten Eltern mit ihrem Kind einen Päd-Audiologen aufsuchen.

Natürlich können die Eltern bei der U5 auch wieder mit dem Arzt über eventuelle Fragen und Probleme bezüglich Ernährung, Hygiene und Schlafen sprechen.

Impfungen alle durchgeführt?

Sind die ersten Impfungen regulär durchgeführt worden, sollten jetzt alle drei Impfungen der Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B sowie Pneumokokken bis zum fünften Monat gegeben worden sein. Etwa zwei Wochen nach der dritten Gabe ist das Kind dann vor sechs potenziell bedrohlichen Krankheiten geschützt.



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Quellen:
Online-Information der Kinder- und Jugendärzte im Netz: www.kinderaerzteimnetz.de (Stand: Mai 2008)
Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln: Gesund Groß werden. Köln 2007

 

Autor: Miriam Funk 
Letzte Änderung am: 10.11.2012
 
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