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Vitamin B12-Mangel: Wichtige Risikofaktoren

Magenprobleme, Stress, Ernährung

Vitamin B12-Mangel: Wichtige Risikofaktoren        

vitamin b12 Vitamin B12, auch als „Cobalamin“ bekannt, ist ein lebenswichtiges Vitamin und hat im Körper zentrale Funktionen. So ist es z. B. für das Nervensystem, die Blutbildung und gesunde Schleimhäute wichtig. Dennoch weisen immer mehr Menschen in Deutschland niedrige Vitamin B12-Spiegel im Blut auf und leiden unter Gedächtnisstörungen, Leistungsschwäche, depressiven Verstimmungen, Appetitlosigkeit und Verstopfung. Als Risikofaktoren für einen Vitamin B12-Mangel gelten neben einer fleischlosen Ernährung ein höheres Lebensalter und Magen-Darm-Probleme, die die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper empfindlich stören können.  

Um eine gute Versorgung zu gewährleisten, muss Vitamin B12 regelmäßig und in ausreichender Menge von außen zugeführt werden. Gute Lieferanten sind tierische Lebensmittel wie Fleisch, Leber, Milch und Eigelb. Eine ausgewogene Ernährung alleine ist allerdings keine Garantie für eine ausreichende Vitamin B12 -Versorgung. Denn zahlreiche innere und äußere Einflussfaktoren wirken als „B12-Räuber“ –  z. B. Stress, Ängste, Sorgen, Infektionen sowie körperliche Arbeit. Zudem kann auch die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper gestört sein und auf diese Weise eine Unterversorgung eintreten. Gut zu wissen: Ältere Menschen sind besonders gefährdet – so geht man davon aus, dass bis zu 40 Prozent der älteren Bevölkerung unter einem Vitamin B12-Mangel leiden.

Magen-Darm-Probleme beeinträchtigen die Vitamin-Aufnahme

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass bei Menschen, die an einer Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) leiden, die Bildung des sogenannten Intrinsic-Faktors gestört ist. Die Folge: Vitamin B12 wird – trotz ausgewogener Ernährung – nicht in ausreichender Menge resorbiert. Denn der Intrinsic-Faktor ist für die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper von wesentlicher Bedeutung.  Laut einer Studie des renommierten Robert-Koch-Instituts waren mehr als 20 Prozent der Deutschen schon einmal von einer Gastritis betroffen – daraus ergibt sich eine erschreckend hohe Zahl potenzieller Vitamin B12-Mangel-Kanditaten. Auch bei Erkrankungen des Dünndarms ist die Versorgung mit Vitamin B12 häufig beeinträchtigt, da gerade in diesem Darmabschnitt die Aufnahme des Vitamins über die Darmwand ins Blut erfolgt.

Gezielte Zufuhr von Vitamin B12

Insbesondere Personengruppen, bei denen die Gefahr einer Unterversorgung besonders hoch ist (z. B. Patienten mit Gastritis, ältere Menschen, Vegetarier, Veganer), sollten ein besonderes Augenmerk auf eine ausreichende Vitamin B12-Zufuhr legen. Alleine über die Nahrung kann eine optimale Versorgung in diesen Fällen häufig nicht gewährleistet werden. Dann ist eine gezielte und regelmäßige Zufuhr durch  leicht einzunehmende und passend dosierte Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.

Weitere interessante Informationen rund um Vitamin B12 finden Sie hier:
http://www.vitalstoffe-lexikon.de/vitalstofflexikon/vitamine-vitamin-b12.html



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Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 16.07.2014
 
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