Folsäure
Folsäure ist ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine und ist wasserlöslich (chemische Bezeichnung: Pteroylplutaminsäure). Frühere Bezeichnungen für Folsäure waren: Folacin, Vitamin M, Vitamin Bc und Lactobacillus Casei-Faktor. Der Begriff "Folate" wird verwendet, um alle Mitglieder der gleichen Gruppe von Verbindungen bezeichnen, in denen Pteroinsäure an ein oder mehrere Moleküle gebunden ist. Der Begriff Folium bedeutet "das grüne Blatt" - grünblättrige Gemüse sind besonders reich an Folsäure. Folsäure ist von großer Bedeutung für den Stoffwechsel und unverzichtbar für alle Entwicklungs- und Wachstumsprozesse. Folsäuremangel gehört zu den häufigsten Vitaminmangel-Erscheinungen in Deutschland.
Hauptvorkommen in der Natur
Folate sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten. Die ergiebigsten Quellen sind dunkelgrüne Blattgemüse, Leber, Bohnen, Weizenkeime und Hefe. Andere Quellen sind Eigelb, Rüben, Orangensaft und Vollweizenbrot. Die meisten Folate in der Nahrung liegen in der Polyglutamatform vor und werden in der Dünndarmwand in die Monoglutamatform umgewandelt, bevor sie in den Blutkreislauf resorbiert werden. Nur etwa die Hälfte der mit der Nahrung aufgenommenen Folate wird tatsächlich resorbiert. Unter normalen Bedingungen tragen Folate, die durch Bakterien des Darmtraktes hergestellt werden, nicht wesentlich zur Folatversorgung des Menschen bei, da die bakterielle Folatsynthese gewöhnlich auf den Dickdarm beschränkt ist, während die Resorption hauptsächlich im oberen Teil des Dünndarms erfolgt. Extremer Mangel, der die gesamte Bevölkerung betrifft besonders schlecht versorgt sind junge Frauen sowie Schwangere und Stillende.
Einfluss andere Vitamine
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Vitamin B12 (Cobalamin) - Der Nervenschutzfaktor
Vitamin-B12-Mangel verursacht Störungen im Folsäure-Metabolismus und einen funktionellen Folsäure-Mangel -
Vitamin C
Hält die Folsäure-Speicher im Körper aufrecht, indem es Folsäure in der reduzierten Form erhält und die Folsäure-Ausscheidung über die Nieren vermindert.
Haltbarkeit von Folsäure
Die meisten Folatformen in der Nahrung sind instabil. Frisches, bei Zimmertemperatur gelagertes Blattgemüse kann innerhalb von 3 Tagen bis zu 70% seiner Folataktivität verlieren. Beträchtliche Verluste entstehen auch durch den Übergang ins Kochwasser (bis zu 95%) beim Erhitzen.
Folsäure - Die Funktionen für den menschlichen Organismus
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Zusammen mit Vitamin B12 ist Folsäure an der Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark beteiligt.
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Es ist von großer Bedeutung für die Herstellung lebenswichtiger Eiweiße im Körper und hat somit eine wichtige Funktion für die Zellteilung. Schwangere, stillende Frauen und Kinder in Wachstumsphasen sollten genügend Folsäure bekommen, da bei ihnen das Zellwachstum am stärksten ist.
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Folsäure steuert zusammen mit Vitamin B6 und Vitamin B12 die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Blut. Homocystein ist ein Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels und kann Herz- und Gefäßerkrankungen, wie z.B. Arteriosklerose verursachen.
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Beim Fötus ist Folsäure von großer Bedeutung für die Entwicklung des Zentralen Nervensystems, vor allem des Rückenmarks.
Empfohlene Tageszufuhr
Empfehlungen zur täglichen Aufnahme von Folaten wurden in 27 Ländern formuliert, wobei viele von ihnen den Empfehlungen des Lebensmittel und Ernährungsausschusses (Food and Nutrition Board) des nationalen Forschungsrats der USA (US National Research Council) folgen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. gibt als Richtwerte an:
| Alter | Folsäure µg-Äquivalent/Tag |
| Säuglinge | |
| 0 bis unter 4 Monate | 60 |
| 4 bis unter 12 Monate | 80 |
| Kinder | |
| 1 bis unter 4 Jahre | 200 |
| 4 bis unter 7 Jahre | 300 |
| 7 bis unter 10 Jahre | 300 |
| 10 bis unter 13 Jahre | 400 |
| 13 bis unter 15 Jahre | 400 |
| Jugendliche und Erwachsene | |
| 15 bis unter 19 Jahre | 400 |
| 19 bis unter 25 Jahre | 400 |
| 25 bis unter 51 Jahre | 400 |
| 51 bis unter 65 Jahre | 400 |
| 65 Jahre und älter | 400 |
| Schwangere | 600 |
| Stillende | 600 |
Bei Schwangeren tritt Folsäuremangel aufgrund des erhöhten Bedarfs besonders häufig auf. Oft verschreiben Frauenärzte schon zu Beginn einer Schwangerschaft Folsäure-Eisen-Präparate, um Komplikationen in der Schwangerschaft und Missbildungen des Fötus vorzubeugen. Die für Erwachsene empfohlene Tagesmenge Folsäure von 400 µg ist enthalten in:
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130 g Weizenkeimen oder
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250 g Soja oder
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400 g Spinat oder Pastinaken
Risikogruppen
Folatmangel ist in weiten Teilen der Welt sehr verbreitet und ein Teil des allgemeinen Problems der Unterernährung. In Industrieländern ist durch die Ernährung bedingter Folatmangel vor allem in ökonomisch schlechter gestellten Gruppen, z.B. bei älteren Menschen, anzutreffen. Eine verminderte Folataufnahme findet man häufig auch bei Personen, die eine bestimmte Diät (z.B. gewichtsreduzierende Diät) einhalten. Erkrankungen des Magens (z.B. atrophische Gastritis) und des Dünndarms (z.B. Zöliakie, Sprue, Morbus Crohn) können in Folge einer verminderten Resorption zu Folatmangel führen.
Bei Erkrankungen, die einen hohen Zellumsatz bedingen (z.B. Krebs, gewisse Anämien und Hautstörungen), erhöht sich der Folatbedarf. Dies ist während der Schwangerschaft aufgrund schnellen Gewebewachstums und während der Stillzeit aufgrund von Verlusten durch die Muttermilch ebenso der Fall. Personen unter medikamentöser Behandlung, z.B. bei Epilepsie, Krebs oder Infektionen, weisen ein hohes Risiko auf, einen Folatmangel zu entwickeln. Dies gilt auch für Frauen, die orale Empfängnisverhütungsmittel verwenden und für Patienten mit Nierenversagen, die einer regelmäßigen Hämodialyse bedürfen. Akuter, innerhalb kurzer Zeit auftretender Folatmangel wurde bei Patienten unter Intensivpflege, besonders jenen mit ausschließlich parenteraler Ernährung beobachtet.
Mangel
Folatmangel ist mit der am meisten verbreitete Vitaminmangel. Er kann durch ungenügende Aufnahme, gestörte Resorption, Stoffwechselstörungen, sowie durch erhöhten Bedarf hervorgerufen werden. Die Diagnose eines subklinischen Mangels hängt von der Nachweisbarkeit reduzierter Mengen im Gewebe oder von anderen biochemischen Nachweisen ab, da hämatologische Veränderungen in der Regel fehlen und Blutplasmaspiegel keine verlässlichen Indikatoren sind. Der Zustand eines Folatmangels kann sich innerhalb von 1 bis 4 Wochen einstellen in Abhängig von Ernährungsgewohnheiten und Körperreserven des Vitamins.
Akuter Mangel (z.B. nach Gabe von Folatantagonisten) kann sich durch Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall äußern. Schmerzhafte Geschwüre in Mund und Rachen, sowie Hautveränderungen und Haarausfall können außerdem auftreten. Schwerer Folatmangel führt in fast allen Fällen in kurzer Zeit zu megaloblastischer Anämie, einem Zustand, in dem das Knochenmark vergrößerte, unreife Blutkörperchen bildet. Die klinischen Symptome sind variabel und hängen von der Schwere der Anämie und der Stärke des Ausbruchs ab. Eine unbehandelte megaloblastische Anämie kann fatale Folgen haben. Allgemeine Symptome eines chronischen Folatmangels sind Müdigkeit, sowie Energie- und Antriebslosigkeit. Ebenso können sich Entzündungen im Mund und auf der Zunge entwickeln. Ein Mangel während der Schwangerschaft kann zur Frühgeburt und/oder Missbildungen beim Neugeborenen führen. Bei Kindern kann das Wachstum verzögert und die Pubertät verspätet sein. Folatmangel wurde außerdem mit neurologischen Störungen, wie Depressionen und geistiger Verwirrung (Demenz) in Verbindung gebracht.
Überdosierung
Auch in hoher Dosierung ist Folsäure nicht toxisch. Epileptiker sollten darauf achten, dass die Wirkung der krampflösenden Medikamente beeinträchtigt werden kann.
Verträglichkeit
Oral aufgenommene Folsäure ist für den Menschen nicht toxisch. Selbst für tägliche Dosen von 15 mg gibt es keine stichhaltigen Berichte einer toxischen Wirkung. Ebenso wurde eine Menge von täglich 10 mg über 5 Jahre hinweg ohne nachteilige Effekte eingenommen. Andererseits wurde beobachtet, dass hohe Folsäuredosen einer antiepileptischen Medikation entgegenwirken können und so die Häufigkeit von epileptischen Anfällen bei betroffenen Patienten erhöhen.
Gefahr durch Homocystein!
Homocystein ist eine in der Nahrung nicht vorkommende Aminosäure und ein körpereigenes Stoffwechselprodukt, das beim Abbau von Eiweiß aus den einfachsten Eiweißbausteinen, den so genannten Aminosäuren, entsteht. Homocystein bildet sich im Eiweißstoffwechsel aus der essenziellen (lebensnotwendigen) Aminosäure Methionin. Das unerwünschte, weil giftige Zwischenprodukt Homocystein wird bei Gesunden bei ausreichender Versorgung mit Vitamin B6, Folsäure und Vitamin B12 rasch in die Aminosäure Cystein umgewandelt und weiter verstoffwechselt.
Zu wenig Folsäure - zu viel Homocystein
Erhöhte Homocysteinwerte im Blut, so genannte Hyperhomocysteinämien, schädigen Herz und Blutgefäße. Zudem werden immer weiter reichende Auswirkungen des erhöhten Homocysteinspiegels erkennbar. Diskutiert wird beispielsweise eine Beteiligung an der Demenzkrankheit Morbus Alzheimer und am Morbus Parkinson, weil Homocystein in Konkurrenz mit erregenden Botenstoffen bestimmte Andockstellen (Rezeptoren) im Gehirn unwiederbringlich schädigt.
Der Homocysteinspiegel kann im Blut unter verschiedenen Bedingungen ansteigen. Dazu gehören:
- Erbliche Veranlagung
- Unterversorgung mit B-Vitaminen
- Nierenversagen (Normalisierung unter Dialysebehandlung)
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Blutarmut durch Vitamin-B12- Mangel (perniziöse Anämie)
- Bösartige Tumore: Brust, Eierstock, Bauchspeicheldrüse, lymphoblastische Leukämien
- Medikamente wie Methotrexat (Zytostatikum), Phenytoin (gegen Krampfanfälle), Theophyllin (Asthmamittel)
- Tabakrauch
B-Vitamine und ihre Bedeutung für das Homocystein
Vitamin B6, Folsäure und Vitamin B12 erfüllen verschiedene Aufgaben im Eiweißstoffwechsel und sind daher für den Homocysteinspiegel im Blut von Bedeutung:
- Folsäure ist unter anderem für die Übertragung von Methylgruppen bei der Rückumwandlung von Homocystein in die Aminosäure Methionin zuständig - ein wichtiger Mechanismus im Homocystein-Stoffwechsel, um den Giftstoff zu beseitigen.
- Vitamin B6 ist unter anderem an der Synthese und am Abbau von Aminosäuren beteiligt. Im Eiweißstoffwechsel wandelt dieses B-Vitamin Homocystein in die Aminosäure Cystein um. Indem es auch die Synthese des Lecithins unterstützt, trägt Vitamin B6 zur Vernetzung von Kollagen- und Elastinfasern bei. Lecithin ist das am häufigsten vorkommende Phospholipid in der Zellmembran. Damit sorgt es für ein elastisches Bindegewebe und für den Erhalt glatter Gefäßinnenwände. Ein ausreichend hoher Lecithinspiegel bindet zudem schädliches Blutcholesterin (LDL-Cholesterin).
- Vitamin B12 wird im Körper als einziges der wasserlöslichen Vitamine in großen Mengen gespeichert. Es spielt im Homocystein-Stoffwechsel eine sehr wichtige Rolle: Ohne Vitamin B12 kann Homocystein nicht in die Aminosäure Methionin zurückverwandelt werden.
Diagnose eines erhöhten Homocysteinspiegels
Zur Messung der Homocysteinkonzentration im Blutserum wird dem nüchternen Patienten eine Blutprobe am Morgen entnommen. Noch ist die Homocystein-Bestimmung keine ärztliche Standarduntersuchung. Wegen ihrer Bedeutung für die Prognose von Gefäßleiden wird sie jedoch von vielen Labors inzwischen angeboten und kostet etwa 20 Euro. Die Privatkassen erstatten diese Kosten.
Normale und erhöhte Homocysteinwerte im Blut
Über die erblichen Hyperhomocysteinämien (erhöhter Homocysteinspiegel im Blut) wurde die gefäßaggressive Wirkung des Homocysteins entdeckt. Bei diesen erblichen Veränderungen der Enzyme liegt der Homocysteinspiegel oft zehn- oder zwanzigfach höher als der Normwert. Nachdem klar wurde, dass bereits ein milder Anstieg des Homocysteinspiegels mit einem deutlich erhöhten Krankheitsrisiko einher geht, tendieren die Forscher heute dazu, den Grenzwert bereits bei 10 µmol/l Blut festzulegen, der noch vor wenigen Jahren bei Werten über 14 µmol/l Blut lag.
Da einerseits die Folgen eines erhöhten Homocysteinspiegels sehr schwer wiegen, andererseits die Behandlung mit Gabe von Vitaminen völlig unkompliziert, preisgünstig und nicht durch unerwünschte Nebenwirkungen belastet ist, herrscht inzwischen über folgende Einteilung weitgehend Einigkeit:
| bis 8 µmol/l | kein erhöhtes Homocystein-abhängiges Risiko |
| 8-10 µmol/l | grenzwertiger Befund. Schädliche Auswirkungen, beispielsweise über Einfluss auf die Gerinnung, bereits möglich. Erhöhtes Risiko daher nicht auszuschließen, Behandlung empfohlen. |
| 10-15 µmol/l | erhöhter Homocysteinspiegel mit gefäßaggressiven Wirkungen: deutliche Risikosteigerung, z.B. für Gefäßeinengungen an der Karotis, durch Studien belegt. Behandlung erforderlich. |
| über 15 µmol/l | deutlich erhöhte Homocysteinkonzentration mit deutlich gesteigertem Arterioskleroserisiko in den Gefäßgebieten Herz, Gehirn, periphere Arterien, erhöhtes Risiko für Thromboembolien; Behandlung unbedingt erforderlich. Verdopplung des Risikos für Alzheimer und Parkinson. |
Zu niedrige Blutwerte an Homocystein haben keinen Krankheitswert und sind ohne klinische Bedeutung.
Behandlung einer Hyperhomocysteinämie (erhöhter Homocysteinblutspiegel)
Im Bereich einer milden bis mittleren Erhöhung des Blutspiegels von Homocystein im besteht die Behandlung als Dauertherapie in der Gabe von Folsäure, Vitamin B6 und B12. Bei den erblichen Formen mit sehr deutlicher Hyperhomocysteinämie gehören die Vitamine ebenfalls zur Behandlung, reichen aber nicht aus. Hier muss die Therapie ohnehin in der Hand von Spezialisten liegen.
Die Behandlung mit den B-Vitaminen Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 in den notwendigen Dosierungen ist praktisch frei von unerwünschten Wirkungen.
| Empfohlene Zufuhr/Tag: | Mangelverhütung (DGE)* | Homocysteinprohylaxe |
| Vitamin B6 | 1,6 - 1,8 mg | 1,0 - 5,0 mg |
| Vitamin B12 | 0,003 mg | 0,003 - 0,01 mg |
| Folsäure | 0,15 mg | 0,08 - 0,5 mg |
* DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Wichtig: Allerdings ist es nicht damit getan, die Laborwerte einmalig zu senken, sondern sie müssen dauerhaft im Normbereich gehalten werden. Setzt man mit der zusätzlichen Vitamingabe aus, schnellen die Homocysteinspiegel ebenso rasch wieder in pathologische Bereiche, wie sie sich zuvor senken ließen. Die Behandlung muss daher auf Dauer fortgeführt werden.
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Schweiz startete 2000 die Folsäure-Offensive
In der Schweiz wurde aufgrund der Forschungsergebnisse zur Folsäureversorgung und deren Folgen speziell für Schwangere bereits im Jahr 2000 die Folsäure-Offensive gestartet, eine Aktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Folsäure-Lücke in Kooperation mit führenden Lebensmittelproduzenten, dem Einzelhandel und Fachgremien zu schließen. Innerhalb der nächsten Jahre werden Lebensmittel mit natürlicher Folsäure aus kalt gepresstem Weizenkeim angereichert und im Markt eingeführt. Kombinationen aus natürlicher mit synthetischer Folsäure werden ebenfalls entwickelt. Dabei handelt es zumeist um das Produkt Viogerm, dessen Hersteller einen maßgeblichen Anteil an der Kampagne hat. Mit Viogerm angereicherte Lebensmittel sind gekennzeichnet, und zwar folgendermaßen:
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Autor: Qualimedic.com AG
Letzte Änderung am: 07.04.2008
