Tipp

Wenn die Leber überlastet ist

Verdauungsprobleme, Müdigkeit & Co.

Wenn die Leber überlastet ist

Wenn die Leber überlastet ist Große Portionen, viele Kalorien und ein Übermaß an Nahrungsfetten – die „moderne“ Ernährungsweise kann unserer Gesundheit ziemlich zusetzen. Speziell die Leber kommt häufig an ihre Grenzen. Die Folge sind nicht nur „dyspeptische Beschwerden“ wie etwa Völlegefühl, Blähungen und Magendrücken. Auch dauerhafte Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit können Zeichen einer überlasteten Leber sein. Umso interessanter erscheinen die Ergebnisse einer aktuellen Studie: Sie zeigt, wie ein Spezialextrakt aus der Königsartischocke die gesundheitlichen Folgen einer Leber-Überlastung verringern kann.

Viele kennen das Problem: Nach einer opulenten, fettreichen Mahlzeit drückt der Magen, Völlegefühl und Blähungen stellen sich ein. Diese sogenannten „dyspeptischen Beschwerden“ stören nicht nur das Wohlbefinden – sie können auch erste Hinweise auf eine starke Belastung der Leber sein.

Die Leber: Höchstleister unter den Organen

Die Leber ist ein lebenswichtiges Organ und übernimmt zentrale Aufgaben im Stoffwechsel: Dazu zählen z. B. neben der Verwertung von Nahrungsbestandteilen auch die Entgiftung schädlicher Substanzen wie etwa Alkohol, Nikotin, Abbauprodukten von Medikamenten und chemischen Verbindungen aus Lebensmitteln. Darüber hinaus produziert die Leber auch die Gallenflüssigkeit, die für die Fettverdauung benötigt wird. So ist es kein Wunder, dass dieses Zentralorgan durch fett- oder zuckerreiche Nahrung oder durch den Konsum von Genussgiften stark beansprucht wird oder gar Zeichen der Überlastung zeigt.

Viel Fett und Zucker – eine echte Belastung für die Leber 

Die Fette, die wir über die Nahrung aufnehmen, müssen aufgespalten werden, damit der Körper sie verwerten kann. Dazu werden Enzyme benötigt, die im Gallensaft enthalten sind. Dieser wird in der Leber gebildet und in der Gallenblase „zwischengelagert“. Im Rahmen der Nahrungsaufnahme schüttet die Gallenblase ihren Inhalt in den Dünndarm aus – hier können anschließend die zentralen Schritte der Fettverdauung erfolgen. Zu Störungen in diesem Prozess kann es z. B. kommen, wenn zu große Fettmengen auf einmal aufgenommen werden und das Leber-Galle-System überfordert ist. Dann gelangen unverdaute Fette in den Dickdarm und werden dort - begleitet von einer verstärkten Gasbildung – durch Bakterien zersetzt. Die Gase lösen die typischen Beschwerden wie Völlegefühl, Magendrücken und Blähungen aus. Was viele nicht wissen: Auch ausgeprägte und anhaltende Müdigkeit kann ein Zeichen für eine Überlastung der Leber sein. Dieses Phänomen wird auch als „Schmerz der Leber“ bezeichnet. Denn die Leber selbst vermag es nicht, uns ihre Überlastung in Form von Schmerzen zu signalisieren – sie leidet sozusagen „im Stillen“. Neben Giften und einem Übermaß an Fetten setzen auch zu große Zuckermengen unserer Leber zu. Limonaden, süße Brotaufstriche, Fruchtjoghurt und Schokolade – Tag für Tag muss die Leber jede Menge Zucker verarbeiten. So kann auch zu viel Süßes zur echten Belastung für die Leber werden.

Die Leber entlasten – aber wie? 

In Anbetracht der zahlreichen Belastungen sollte eine gezielte Unterstützung und ein wirksamer Schutz der Leber angestrebt werden. Dafür ist vor allem eine Anregung der Gallensaftproduktion gefragt – Fachleuchte sprechen in diesem Zusammenhang von einer „choleretischen Wirkung“. Die Königsartischocke kann hier als Arzneipflanze wertvolle Dienste leisten. Ihre Wirkstoffe sind seit Langem für ihre positiven Effekte im Hinblick auf Verdauung, Leber und Galle bekannt.

Aktuelle Studie: Königsartischocke schützt die Leber und fördert den Gallefluss 

Eine aktuelle Studie stellt einmal mehr die Bedeutung der Königsartischocke bei dyspeptischen Beschwerden und Symptomen einer Leberüberlastung unter Beweis. Im Rahmen der Untersuchung wurden über 100 Patienten beobachtet, die unter den Folgen einer Leberüberlastung mit Völlegefühl, Blähbauch und Übelkeit sowie Müdigkeit, Abgespanntheit und Antriebslosigkeit litten. Dabei wurde bestätigt, dass sich die dyspeptischen Beschwerden in vielen Fällen schon kurz nach der Einnahme eines Spezialextraktes aus den Blättern der Königsartischocke reduzierten. Diese Wirkung wird darauf zurückgeführt, dass der Gallenfluss durch den Spezialextrakt drastisch erhöht wird, sodass die Fette normal verdaut und somit nicht im Dickdarm vergoren werden – die großen Gasmengen, die die Beschwerden auslösen, entstehen so gar nicht erst. Zudem zeigte die Untersuchung, dass sich sogar Symptome wie Müdigkeit und Abgespanntheit bereits nach drei Wochen regelmäßiger Anwendung verbesserten. Diese Erfolge werden mit den leberaktivierenden und leberschützenden Effekten der Behandlung erklärt. So ist es nicht verwunderlich, dass 84 Prozent der beobachtenden Ärzte die Wirkung des Spezialextraktes als sehr gut oder gut einstuften.

Fazit

Eine bewusste Ernährung und eine ausgeglichenen Lebensweise sind wichtige Grundpfeiler für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Wer nach dem Essen häufig unter dyspeptischen Beschwerden leidet und Zeichen einer überlasteten Leber aufweist, kann die Leber mithilfe der wertvollen Wirkstoffe aus der Königsartischocke sinnvoll unterstützen und entlasten.


Weitere interessante Informationen rund um die Königsartischocke finden Sie hier:
http://www.heilpflanzen-online.com/heilpflanzen-a-z/artischocke.html


Weitere Nachrichten aus Medizin und Forschung

 

Autor: Gesundheitsberatung.de 
Letzte Änderung am: 19.02.2015
 
Tipp