Kniegelenk

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Die Gelenkflächen des Ober- und Unterschenkels sind im Knie jeweils von einer zwei bis vier Millimeter dicken Knorpelschicht überzogen. Die Kniescheibe schützt in Beugestellung als größtes Sesambein des Körpers das Kniegelenk von vorne.

Innen- und Außenmeniskus

Damit sich diese Knorpelschicht bei Bewegung der Knie nicht so schnell abnutzt, finden sich in jedem Kniegelenk zwei Puffer, die sogenannten Menisken. Wir unterscheiden jeweils einen Innenmeniskus und einen Außenmeniskus im Knie. Beide bestehen aus Faserknorpel und weisen eine charakteristische C- oder halbmondförmige Struktur auf.

Stabilisierung des Kniegelenks durch Bänder und Muskeln

Das Kniegelenk wird von vier Hauptbändern stabilisiert:

  • die beiden Seitenbänder Innen- und Außenband und
  • das vorderes und hintere Kreuzband.

Die beiden Kreuzbänder sind in der Tiefe des Kniegelenkes „versteckt“. Das vordere Kreuzband stabilisiert den Unterschenkel gegen Bewegungen nach vorn. Es ist eine etwa kleinfingerdicke Struktur und hat eine Reißfestigkeit von über 200 kg.
Die sehnigen Ausläufer der Oberschenkelmuskulatur, die am Schienbeinkopf ansetzten, verstärken die Gelenkkapsel des Knies und erhöhen so die Gelenkstabilität.

Erkrankungen des Kniegelenks

Meniskusschaden
Kreuzbandriss
Kniegelenkserguss
Bakerzyste