Ohr Schmerzen junge Frau

Morbus Ménière

Unter Morbus Ménière versteht man ein festgelegtes, fortschreitendes Krankheitsbild des Innenohrs, welches sich durch Schwindelanfälle oder Drehschwindel in Verbindung mit Hörverlust, Druckgefühl im Ohr sowie Ohrgeräusche oder Klingeln (Tinnitus) kennzeichnet. Etwa 2,6 Millionen Menschen in Europa und den Vereinigten Staaten leiden unter Morbus Ménière.

Geschichte der Erkrankung

Prosper Ménière, 1799-1862
Im Jahre 1838 wurde der französische Arzt Prosper Ménière zum Leiter eines großen Taubstummeninstitutes in Paris, des „Institut des Sourds-Muets“ ernannt. Diese leitende Funktion erfüllte er den Rest seines Lebens. Sein medizinisches Interesse richtete sich mehr und mehr auf Erkrankungen des Innenohres. Im Jahre 1861 legte er der französischen medizinischen Akademie eine Arbeit vor, in welcher er keine Erkrankung definieren, jedoch seine medizinischen Kollegen davon überzeugen wollte, dass Symptome wie Schwindel, Hörverlust und Tinnitus in Zusammenhang standen und möglicherweise durch eine Erkrankung des Innenohrs ausgelöst wurden.

Dieser Ansatz war für die damalige Zeit revolutionär, höchst strittig und wurde von seinen Kollegen nicht gut angenommen, da zu dieser Zeit die Funktion des Ohres als Gleichgewichtsorgan noch nicht erforscht war. Die allgemeine Auffassung war, dass Vertigo (Schwindel) mit epileptischen Anfällen verwandt war und durch abnorm große Blutfülle in den Hirngefäßen ausgelöst wurde. Die bevorzugten Behandlungsmethoden dieser Erkrankungen waren daher Aderlass und Blutegelbehandlung, Methoden welche nach Ménières Ansicht eher schädlich als hilfreich waren.

Symptome

Symptome von Morbus Ménière beinhalten Schwindelgefühl oder Drehschwindel, Hörverlust, Druckgefühl im Ohr, Ohrgeräusche bzw. Klingeln im Ohr (Tinnitus), sowie bei starken Schwindelattacken häufig auch Übelkeit und Erbrechen. Einige Patienten leiden auch unter Kopfschmerzen.

Die Schwindelanfälle treten häufig ohne oder mit nur geringer Vorwarnung und in unterschiedlicher Intensität, Häufigkeit und Dauer auf. Ein Anfall kann 20 Minuten oder einen ganzen Tag oder länger anhalten und es dauert oft ein bis drei Tage, um sich davon zu erholen.

In den Frühstadien der Erkrankung wechseln sich die Symptome üblicherweise mit symptomfreien Phasen ab. Im Spätstadium jedoch kommt es zu chronischen Symptomen. Bei manchen Patienten kommt es zu einem schnellen Fortschreiten der Erkrankung, wohingegen andere unverändert unter „Frühstadiumssymptomen“ leiden.
Bei etwa 80% der Morbus Ménière-Patienten besteht die Erkrankung an einem Ohr (einseitig), bei 20% sogar an beiden Ohren (beidseitig).

Wodurch wird die Krankheit ausgelöst?

Die Ursache für das Auftreten von Morbus Ménière ist fast immer idiopathisch, also unbekannt. Die Erkrankung beginnt zumeist im Alter zwischen 30 und 50 Jahren und betrifft beide Geschlechter sowie alle Volksgruppen.

Forscher gehen davon aus, dass das primäre Problem im Saccus endolymphaticus liegt, einem Säckchen im Innenohr, welches die Flüssigkeitsmenge der Endolymphe im Hör- und Gleichgewichtsapparat des Innenohres aufrecht erhält. Es ist möglich, jedoch nicht erwiesen, dass eine Virusinfektion dieses Sackes die Erkrankung auslöst.

Kürzlich wurde im Saccus endolymphaticus eine Substanz entdeckt, welche in den Nieren die Ausscheidung von Wasser und Natrium bewirkt. Sind die Eigenschaften dieser Substanz und ihre Regulierung auch noch weitgehend unbekannt, so liegt dennoch die Vermutung nahe, dass der Saccus endolymphaticus in die körpereigene Regulation der Natriumkonzentration einbezogen ist. Würde sich dies bewahrheiten, so gäbe es auch eine Erklärung dafür, warum eine salzarme Ernährung Morbus Ménière-Patienten helfen kann.

Weitere Faktoren, die beim Auftreten von Morbus Ménière eine Rolle spielen, sind Stress, salzreiche Ernährung und Probleme mit dem Hormon-System.

Diagnose

Für die Diagnose von Morbus Ménière ist es wichtig zu wissen, dass viele Krankheiten gleiche oder ähnliche Symptome auslösen wie der Morbus Ménière. Die Diagnose ist deshalb möglicherweise nicht immer ganz einfach. Eine genaue Beschreibung der Symptome seitens der Betroffenen erleichtert die richtige Diagnose: wann und wie oft treten die Symptome auf? Wie Lange dauern sie?

Zusätzlich zur Feststellung der Symptome und des allgemeinen Gesundheitszustandes kann der Arzt zur Diagnose eines Morbus Ménière verschiedene Tests durchführen.

Mit einem Hörtest kann die gegenwärtige Hörfähigkeit bestimmt und ein Vergleichswert für spätere Hörtests vermerkt werden.
Mit Hilfe einer Elektrokochleographie (die Messung der Hörschneckenfunktion und der Funktion des Hörnervs) kann der Grad elektrischer Aktivität im Innenohr gemessen werden.
Der Vestibularapparat (Gleichgewichtssinn) kann mit einem Elektronystagmogramm (Aufzeichnung der Zitterbewegungen des Auges) überprüft werden.
Auch die Ableitung akustisch evozierter Hirnstammpotenziale (BERA = brainstem evoked response audiometrie),
MR-Aufnahmen (Magnetresonanzverfahren), Allergietests, Bluttests und andere Gleichgewichtstests können erforderlich sein. Einige dieser Verfahren sind vielleicht etwas unangenehm, jedoch zumeist schmerzfrei.

Behandlungsmöglichkeiten

Das Fortschreiten der Morbus Ménière-Erkrankung ist von Person zu Person unterschiedlich. Bei über 70% der Patienten verbessern sich die Symptome nach und nach und der Schwindel wird mit der Zeit weniger, mit oder ohne medizinisches Eingreifen. Bei den anderen 30% werden die Schwindelattacken immer schlimmer und ihr Hörvermögen nimmt stetig ab.

Da die Ursache für den Morbus Ménière unbekannt ist, gibt es zahlreiche Behandlungsarten mit dem Ziel, die Symptome auf ein erträgliches Maß zu verringern und eine möglichst schnelle Besserung zu erlangen ohne zu aggressiven Maßnahmen zu greifen, welche möglicherweise negative Effekte mit sich bringen können.

Bei jenen Patienten, deren Symptome sich kontinuierlich verschlimmern, erzielen heute unglücklicherweise weder medikamentöse noch operative Maßnahmen eine Verbesserung des Hörvermögens oder eine Veränderung des degenerativen Krankheitsverlaufs. Viele Patienten erleben auch deutliche Verbesserungen ihres Krankheitszustandes. Die Veranlagung zu einem Morbus Ménière bleibt jedoch ein Leben lang erhalten. Rückschläge und späterer Hörverlust können Wochen, Monate oder auch Jahre später noch auftreten.

Diätetische Behandlung

Natriumarme Ernährung

Die Bedeutung einer natriumarmen Ernährung für Morbus Ménière-Patienten ist bereits seit 1931 bekannt. Viele Patienten haben über das Auftreten von Schwindelanfällen nach dem Verzehr salzreicher Nahrung berichtet.

Gesundheitsbehörden empfehlen eine Aufnahme von 2.400 mg Natrium täglich. Die meisten Menschen konsumieren jedoch zwischen 3.000 und 4.000 mg pro Tag. Der Mensch kommt mit 240 mg Natrium pro Tag aus. Hinsichtlich der zu empfehlenden täglichen Natriummenge sind sich die Experten nicht ganz einig. Einige sprechen von 1.800 mg/Tag, andere von 1.500mg/Tag. Welche der beiden Zufuhrgrenzen auch gewählt wird, der Patient muss sich für eine erfolgreiche Veränderung seiner Essgewohnheiten informieren. Für zusätzliche Informationen und eine Liste zu vermeidender, natriumreicher Nahrungsmittel, klicken Sie bitte hier.

Diuretika

Diuretika verringern die Natrium- und Wassermenge im Körper. Die Ausscheidung von Salz und Wasser über den Urin verringert die Gesamt-Flüssigkeitsmenge im Körper und auch im Innenohr. Dieser Ansatz ist sinnvoll, denn bei Morbus Ménière-Patienten befindet sich zuviel Flüssigkeit im Innenohr. Manche Menschen vertragen Diuretika jedoch nicht gut und bei anderen zeigen sie keine zufriedenstellende Wirkung.

Diuretika verursachen eine verstärkte Ausscheidung von Natrium, Chlorid, Kalium und anderen Chemikalien über den Urin. Diese Chemikalien werden Elektrolyte genannt, weil sie elektrisch geladen sind. Nebenwirkung dieser Natrium- und sonstigen Elektrolytausscheidung ist der passive Anstieg ausgeschiedenen Wassers. Diese Behandlung wird Diurese genannt.

Es gibt verschiedene Arten von Diuretika. Die bei Morbus Ménière am häufigsten eingesetzte Art sind die Thiazid-Diuretika, welche auch das Hydrochlorthiazid beinhalten. Der Wirkstoff wird häufig mit einem anderen, kaliumerhaltenden Wirkstoff verwendet, dem Triamteren. Dyazide ist wahrscheinlich das bei Morbus Ménière am häufigsten verschriebene Kombinationspräparat seiner Art. Es ist sicher und wirksam und erfordert keine zusätzliche Kaliumeinnahme.

Dyazide besteht aus Triamteren (37,5 mg) und Hydrochlorthiazid (25 mg). Hydrochlorthiazid blockiert die Natriumchloridcarrier in der Henleschen Schleife, was zur vermehrten Ausscheidung von Natrium (Na+) und Chlorid (Cl-) und auch von Kalium und auf lange Sicht Magnesium (Mg2+) und Calcium (Ca2+) führt. Triamteren blockiert die Natriumkanäle im distalen Tubulus und fördert damit die Ausscheidung von Na+ und Cl-, jedoch ohne Ausscheidung von K+. Die Behandlung von Morbus Ménière stellt keine ursprüngliche Indikation des Präparates dar, diese ergab sich jedoch aus einer im Jahre 1986 durchgeführten europäischen Studie.

Flüssigkeitszufuhr

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für eine problemlose Nierenfunktion besonders wichtig. Ebenso wichtig kann sie für die Innenohrfunktion sein. Der Teil des Innenohrs, welcher die Endolymphe bildet (die Stria vascularis) enthält Zellen derselben Struktur und Funktion wie die der distalen Tubuli der Nieren. Viele Medikamente, welche die Nierenfunktion beeinflussen, können auch die Funktion der Stria vascularis beeinflussen. Eine ausreichende Wasserzufuhr kann somit ebenso wichtig für die Funktion der Stria sein wie für die Nieren.

Insbesondere Menschen, welche Diuretika einnehmen, sollten auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten. Es muss genug Flüssigkeit im Körper vorhanden sein, um das überschüssige Salz aufgrund der Diuretikabehandlung auszuspülen. Diuretika können nicht wirken, wenn die Wassermenge im Körper zu gering ist. Fragen Sie Ihren Arzt, wie viel Flüssigkeit Ihr Körper während der Diuretikagabe benötigt.

Umgang mit Stress

Wenn auch niemand der Ansicht ist, dass Stress die Ursache für das Entstehen von Morbus Ménière ist, so sehen doch viele Patienten einen Zusammenhang zwischen stressbelasteten Phasen und dem Auftreten ihrer Symptome. Viele Patienten sind der Meinung, dass durch Stress beeinflusst wird, inwieweit wiederkehrenden Attacken vorgebeugt bzw. mit ihrem Ausbruch umgegangen werden kann. Die Ungewissheit, wann der nächste Schwindelanfall eintreten wird, ist selbst ein großer Stressfaktor. Aus diesen Gründen ist es für Morbus Ménière-Patienten besonders wichtig, ihren Stress weitestgehend zu reduzieren. Professionelle Hilfe kann hierbei dienlich sein.

Medikamentöse Behandlung

Generell lässt sich Morbus Ménière in etwa 70% der Fälle durch medikamentöse Therapie auf ein akzeptables Maß beeinflussen. Die medikamentöse Symptombehandlung zielt auf eine Verringerung der endolymphatischen Flüssigkeit (Flüssigkeit in den Gehör- und Gleichgewichtskanälen des Innenohres)2(Literatuliste), 3(Literaturliste) ab. Diese Form der Behandlung beinhaltet eine natriumarme Diät, die Einnahme von Diuretika, den gesunden Umgang mit Stress sowie den Verzicht auf Koffein, Tabak und Alkohol.

Die medikamentöse Behandlung kann auch andere Medikamente wie Steroide, Anti-Depressiva, Antihistaminika, sowie Präparate gegen Schwindel und vasoaktive (den Gefäßtonus beeinflussende) Medikamente beinhalten. Bei schwerer Vertigo können auch Sedativa verschrieben werden, diese verbessern jedoch nicht den zugrundeliegenden Zustand. In einigen wenigen Fällen konnte mit einer einmaligen intravenösen Behandlung mit Innovar® (Fentanyl/Droperidol) im Frühstadium der Morbus Ménière-Erkrankung ein gewisser Erfolg erzielt werden.4(Literaturliste)

Grundsätzlich ist die Gabe von Medikamenten nicht frei von Risiken, da sie mit Nebenwirkungen einher gehen kann oder die Wirkung anderer aus anderen Gründen eingenommenen Medikamente beeinflussen kann.

Lokale Überdruckbehandlung

Die direkten Auswirkungen des Außendrucks auf das Innenohr wurden über 30 Jahre hinweg studiert, angefangen mit Experimenten an Tauchern und Piloten.8, 9 1976 wurden die ersten Versuche gestartet, Morbus Ménière-Symptome durch Umgebungsdruckveränderungen in den Griff zu bekommen.10 Zu diesem Zweck wurden Patienten mit akuten Symptomen in einer Unterdruckkammer behandelt. Die Wissenschaftler beobachteten, dass sich die Symptome bei relativem Überdruck im Mittelohr verbesserten, jedoch bei relativem Unterdruck verschlechterten.11(Literaturliste) Die Auswirkungen der Druckbehandlungen bei endolymphatischem Hydrops und Morbus Ménière-Symptomen wurden auch in den 80er-Jahren in zahlreichen Studien beschrieben.

Die Druckkammertherapie zeigte bei akuten Schwindelattacken gewisse Erfolge, stellte jedoch eine umständliche da raumeinnehmende, teure und nicht überall verfügbare Methode dar. Der Bedarf nach einer einfachen, sicheren, wirksamen und praktischen Behandlungsmethode war offensichtlich, so kam es zur Entwicklung des Meniett-Gerätes durch Dr. Barbara Densert, einer schwedischen Ärztin.

Das Meniett-Gerät gibt computergesteuerte Niederdruckimpulse aus komplexen Algorithmen an das Mittelohr ab, von wo aus sie auf die Fenestra cochleae, das runde Membranfenster der Gehörschnecke einwirken. Man nimmt an, dass die Energiewelle dieses Druckimpulses eine Bewegung der Innenohrflüssigkeiten zu Folge hat, was zu einer Symptomlinderung bei endolymphatischem Hydrops und damit bei Morbus Ménière führt.

Chirurgische Behandlung

Führt die medikamentöse und diätetische Behandlung nicht zum Erfolg, so kann eine chirurgische Behandlung angezeigt sein. Dabei werden zwei unterschiedliche Strategien verfolgt. Ein Ansatz zielt auf die erhöhte Aufnahme von Endolymphflüssigkeit ab (Flüssigkeit in den Gehör- und Gleichgewichtsorganen im Innenohr), der andere dient der Verringerung der Vestibular- (Gleichgewichts-) Funktion zur Verringerung der Schwindelsymptome.

Operation des endolymphatischen Sacks

Im Prinzip stellt diese Operation einen nicht-zerstörenden Eingriff am Saccus endolymphaticus dar, welcher darauf abzielt, den Abtransport von Flüssigkeit aus dem Innenohr zu verbessern. Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wird kontrovers diskutiert, da die langfristigen Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen.5(Literaturliste)

Durchtrennung des Vestibularnervs

Bei dieser Operationstechnik wird zur Kontrolle der Schwindelsymptome die Vestibularfunktion vermindert. Dies erfolgt durch Denervierung oder Zerstörung der Fasern des Gleichgewichtsnervs des betroffenen Ohres. Der Eingriff ist schwerwiegender und mit höheren Kosten verbunden. Er beinhaltet das Risiko einer Gehirnhautentzündung (Meningitis) und des Austritts von Liquorflüssigkeit (Hirnwasser). In 95% der Fälle wird auf diese Weise der Schwindel kontrolliert. In über 90% der Fälle wird das Hörvermögen erhalten.

Chemische Labyrinthektomie

Dieses Verfahren ist seit kurzem wegen seines geringen Risikos und geringer Kosten weit verbreitet.6 In Fällen einseitiger Erkrankung reduziert Gentamycin in der Paukenhöhle angewandt den Schwindel durch Herabsetzung der peripheren Vestibularfunktion der betroffenen Seite, jedoch mit einem 30%igen Hörverlustrisiko. Bei beidseitig betroffenen Patienten wurde intramuskulär Streptomycin verabreicht.7 Alle zerstörenden Verfahren verursachen eine verringerte Gleichgewichtsfunktion der behandelten Seite, was manche Patienten im Austausch gegen die alten Beschwerden in Kauf nehmen, sofern ihr Gleichgewicht durch Ausgleich im Zentralhirn wieder stabilisiert ist.

Labyrinthektomie

In Fällen, in welchen das Gehör geopfert werden kann oder bereits verloren ist, wird das Labyrinth (Gleichgewichtsorgan des Innenohrs) operativ entfernt. Mit dieser Maßnahme können die Schwindelanfälle in 95% der Fälle ausgeschaltet werden. Nach Durchführung der Operation sind die Gehör- und Gleichgewichtsfunktionen des operierten Ohrs vollständig und für immer zerstört. Das nicht operierte Ohr sorgt für Hörfähigkeit und Gleichgewichtssinn, solange es nicht auch von einem Morbus Ménière oder einer anderen Erkrankung betroffen ist.

Literaturverzeichnis M. Ménière

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